Vorträge und Präsentationen

04.04.2014: Antrag an den Landesparteitag der SPD


Antrag des OV Kleinmachnow
an den Landesparteitag der SPD Brandenburg am 3. Mai 2014

Der Antrag wurde im Umlaufverfahren beschlossen vom

Vorstand des OV Kleinmachnow am 3-4. April 2014

Der Landesparteitag möge beschließen:

Die SPD-geführte Landesregierung wird aufgefordert zur Umsetzung des erfolgreichen Volksbegehrens Nachtflugverbot den „Vertrag über die Aufgaben und Trägerschaft sowie Grundlagen und Verfahren der gemeinsamen Landesplanung zwischen den Ländern Berlin und Brandenburg (Landesplanungsvertrag)“ unverzüglich zu kündigen, falls die Landesregierung Berlin weiterhin die Mitwirkung an der vom Land Brandenburg beabsichtigten Einfügung eines landesplanerischen Nachtflugverbots von 22:00 Uhr bis 6:00 Uhr in den § 19 Abs. 11 LEPro verweigert.

Begründung:

Am 27. Februar 2013 hat der Landtag das Volksbegehren zur Einfügung eines landesplanerischen Nachtflugverbots in § 19 Abs. 11 LEPro mit überwältigender Mehrheit angenommen. Damit ist das Nachtflugverbot der offizielle politische Wille Brandenburgs. Das Land Berlin hat sich bislang geweigert im Rahmen der gemeinsamen Landesplanung der beabsichtigten Änderung zuzustimmen bzw. einen Kompromiss zu finden. Die Landesregierung muss daher den Landesplanungsvertrag ggfls. mit dem Angebot des Abschlusses eines neuen Landesplanungsvertrages, in dem der hier maßgebliche Bereich ausgeklammert wird (Änderungskündigung), gemäß dessen Art. 24 Abs. 1 kündigen. Dann liegt die Kompetenz für die Landesplanung wieder allein beim Land Brandenburg.

Die Start- und Landebahnen des Flughafens BER zielen unmittelbar auf das wenige Kilometer entfernte Blankenfelde-Mahlow bzw. die gedachte Verlängerung der Start- und Landebahnen führt unmittelbar an Schulzendorf und Eichwalde vorbei. Die Lärmbelastungen sind insbesondere für diese Anrainergemeinden unzumutbar. Sie zwingen zum Handeln. Dementsprechend hat das Bundesverwaltungsgericht den Flughafen BER nur mit der Auflage eines Nachtflugverbots zugelassen. Die Entscheidung des Bndesverwaltungsgerichts von 13. Oktober 2011 hat nur die bisherige Regelung im Sinne eines rechtlichen Mindeststandards bestätigt. Das Urteil schließt ein Mehr an Lärmschutz nicht aus! Ein Airbus A 380 verursacht in Blankenfelde einen Einzelschallpegel von 97 dB (A) (Quelle, Abschätzung der Fluglärmbelastung, MIL, 1. November 2010). Das entspricht dem Lärm eines vorbeirasenden Güterzuges in 5 m Entfernung. 25 km vom Flughafen entfernt verursachen startende und landende Flugzeuge immer noch einen Lärm, der etwa dem Donnergrollen eines heranziehenden Gewitters entspricht. Fünf Landkreise und die Städte Erkner und Ludwigsfelde werden unzumutbar verlärmt. Deswegen muss das Nachtflugverbot unbedingt umgesetzt werden.


In der Lärmfachlichen Bewertung der Flugrouten für den Flughafen BER vom Januar 2012 hat das Umweltbundesamt ausdrücklich eine Nachtruhe von 22-6 Uhr für den Flughafen BER gefordert (S. 80 und S. 102). Ein Nachtflugverbot hat auch der Sachverständigenrat für Umweltfragen (SRU) der Bundesregierung in seinem kürzlich der Bundesregierung übergebenen Gutachten vom März dieses Jahres gefordert (nachzulesen unter http://www.fluglaermber.de/downloads/2014_sg_fluglaerm_hd.pdf).

Kleinmachnow, den 4. April 2014
Matthias Schubert
OV-Vorsitzender


02.04.2014: Regierungserklärung MP Woidke

Regierungserklärung von Ministerpräsident Woidke in der 91. Sitzung des Brandenburger Landtags
http://www.rbb-online.de/imparlament/brandenburg/2014/2-april-2014/02__04_2014_-_91__Sitzung_des_Brandenburger_Landtags.html


Drei Stufen der Mitbestimmung

Drei Stufen der Mitbestimmung
Quelle: rbb-online
31.3.2014
Zusatz-Infos zum Artikel
"Woidke knickt bei Nachtflug-Verhandlungen ein"
http://www.rbb-online.de/politik/thema/Flughafen-BER/BER-Aktuelles/fluglaerm/Woidke-knickt-bei-Nachtflug-Verhandlungen-ein.html

DIE VOLKSINITIATIVE
Die Volksinitiative ist vor allem Mittel, um die politischen Organe mit der Nase auf ein bestimmtes Thema zu stoßen. In Berlin und Brandenburg sind die Modalitäten zu Ablauf und Erfolg ähnlich. Stadt und Land messen der Volksinitiative jedoch unterschiedliches Gewicht bei.

Berliner Bürgern soll die Volksinitiative ermöglichen, sich unkompliziert mit Anliegen im Parlament Gehör zu verschaffen. In Brandenburg kann sie auch verlangen, dass Gesetze geändert oder sogar der Landtag aufgelöst wird. Tabu ist in beiden Ländern das Geld. Haushalt, Bezüge oder Personalentscheidungen können nicht zum Inhalt einer Volksinitiative gemacht werden.

Teilnehmen können in Berlin alle Einwohner ab 17 Jahren, ebenso in Brandenburg. Hier gibt es allerdings für Ausländer gewisse Einschränkungen. Auf Unterschriftenlisten können sich die Bürger eintragen. Die Initiatoren der Volksinitiative sind dabei frei, wo und wann die Unterschriften gesammelt werden.

Wichtig für den Erfolg ist, egal ob in Berlin oder Brandenburg: Die Initiative muss von mindestens 20.000 Einwohnern unterzeichnet werden. Geht es um einen Antrag auf Auflösung des Landtages müssen mindestens 150.000 Brandenburger unterschreiben.

Sind die notwendigen Unterschriften geleistet, ist die Politik wieder am Zug: In Brandenburg muss der Landtag innerhalb von vier Monaten entscheiden, wie er mit den Forderungen der Bürger umgeht. Stimmt er einem Gesetzentwurf oder dem Antrag auf Auflösung des Landtages in dieser Frist nicht zu, können die Vertreter der Volksinitiative ein Volksbegehren verlangen.

Dies ist in Berlin nicht möglich. Hat sich das Abgeordnetenhaus mit dem Thema befasst, egal mit welchem Ergebnis, ist der Verfahrensweg abgeschlossen.


DAS VOLKSBEGEHREN
Das Volksbegehren zielt, anders als die Volksinitiative, bereits in eine ganz konkrete Richtung. Gesetze sollen erlassen, geändert oder aufgehoben werden. Die Bürger können auch eine Neuwahl fordern. Beim Volksbegehren gibt es in beiden Bundesländern große Unterschiede.

Berlin hat ein zweistufiges Verfahren eingeführt. Da hier eine gescheiterte Volksinitiative nicht automatisch zu einem Volksbegehren führt, müssen die Initiatoren zunächst 20.000 Unterschriften sammeln und einen Antrag auf Volksbegehren stellen. Haben sie Erfolg, wird es zugelassen.

In einem zweiten Schritt müssen sieben Prozent aller wahlberechtigten Berliner unterschreiben, um ein Volksbegehren zu einem einfachen Gesetz durchzusetzen.

In Brandenburg sind es 80.000 Menschen, die sich innerhalb von sechs Monaten in die amtlichen Listen einschreiben müssen. Geht es um die Änderung der Verfassung oder Neuwahlen, sind noch mehr Unterschriften notwendig.

Obwohl es in Brandenburg nur ein einstufiges Verfahren gibt, scheiterten hier bislang alle Volksbegehren bis auf eines. Der Grund liegt vermutlich darin, dass die Teilnahme für die Bürger sehr aufwändig ist. Sie können ihre Unterschrift, anders als in Berlin, nur auf einem Amt abgeben und müssen sich dabei ausweisen. In Berlin können die Unterschriften für ein Volksbegehren hingegen auf der Straße gesammelt werden.


DER VOLKSENTSCHEID
Zum Volksentscheid kommt es, wenn ein Volksbegehren erfolgreich war, Landtag oder Abgeordnetenhaus aber keine Gesetzesänderung beschließen. Stimmen die Bürger per Volksentscheid für ein Gesetz, gilt es und hat denselben Stellenwert, als wäre es von der gewählten Vertretung beschlossen worden.

Die Spielregeln für Brandenburg und Berlin sind gleich: Der Volksentscheid läuft ab wie eine Wahl. Stimmt die Mehrheit der Bürger - mindestens aber ein Viertel aller Wahlberechtigten (das so genannte Quorum) - für das Gesetz oder die Vorlage, ist sie angenommen.

Wie viele Menschen das Viertel der Wahlberechtigten eigentlich ausmachen, wird übrigens am letzten Tag des entsprechenden Volksbegehrens erst festgelegt. Da viele Menschen zu- und wegziehen, kann diese Zahl von Volksentscheid zu Volksentscheid schwanken. Beim Volksentscheid Energie in Berlin wären 620.939 Ja-Stimmen nötig gewesen.

In Brandenburg gab es noch nie einen Volksentscheid. In Berlin schafften seit 1999 von sieben Volksbegehren nur drei die Hürde und nur einer hatte Erfolg. So erzwangen die Berliner die Offenlegung von Verträgen, die beim Verkauf von Teilen der Wasserbetriebe abgeschlossen worden waren. Zuletzt ist der Volksentscheid Energie knapp am Quorum gescheitert.


21.01.2014: Gutachten Siebeck

21.01.2014: Gutachten RAe Siebeck, Hofmann et al.
an die Gemeinde Blankenfelde-Mahlow wegen Nachtflug-Volksbegehren
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Bericht des Landtagspräsidenten zum Volksbegehren

Bericht des Landtagspräsidenten zum Volksbegehren
Bearbeitungsstand 27.12.2013
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11/2013: Soziale und Ökonomische Folgen (Ffm)

Originalarbeit
Greiser E, Glaeske G. Soziale und ökonomische Folgen ... Gesundheitswesen
Soziale und ökonomische Folgen nächtlichen
Fluglärms im Umfeld des Flughafens Frankfurt/Main

Fundstelle: http://www.fluglaerm10.at/Index/news_06.04.13-Greiser-soziale-und-oekonomische-folgen-fluglaerm


21.9.2013: Soziale und Ökonomische Folgen (K-B)

Soziale und ökonomische Folgen nächtlichen Fluglärms
im Umfeld des Flughafens Köln-Bonn
Prof. Dr. Eberhard Greiser
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Antrag auf Umsetzung

Landtag Brandenburg
5. Wahlperiode

Drucksache 5/

Antrag
der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen

Volksbegehren gegen Nachtflug umsetzen
Der Landtag fordert die Landesregierung auf, den Landesplanungsvertrag mit dem Land Berlin zum 31.12.2013 gemäß Artikel 24 Absatz 1 Satz 2 des Landesplanungsvertrages (Gesetz- und Verordnungsblatt vom 20.02.2012 Nummer 14) zu kündigen, wenn die Verhandlungen mit dem Land Berlin über einen Verzicht auf planmäßigen Nachtflug zwischen 22.00 und 6.00 Uhr am BER im Sinne des Volksbegehrens bis zum 15.12.2013 erfolglos bleiben.
Begründung:
Das Volksbegehren „Für eine Änderung des § 19 Absatz 11 Landesentwicklungsprogramms zur Durchsetzung eines landesplanerischen Nachtflugverbotes von 22.00 bis 6.00 Uhr am Flughafen Berlin Brandenburg International (BER)!„ wurde am 27. Februar 2013 durch den Landtag angenommen.
Der Landtag hat sich mit der Annahme des Volksbegehrens dessen Position zu eigen gemacht. Jeder Abgeordnete kannte vor der Abstimmung Sinn, Ziel und Zweck des Volksbegehrens und die Folgen seiner Annahme beziehungsweise Ablehnung. Durch seine Annahme hat der Landtag sich also bewusst entschieden, dass das LePro 2007 als Teil des Landesstaatsvertrages geändert werden soll. Vorausgesetzt, dies war kein taktisches Manöver zur Verhinderung eines Volksentscheids über dieses Volksbegehren, muss der Landtag Brandenburg nunmehr konsequent die Umsetzung seines Beschlusses verfolgen und dies von der Landesregierung verlangen, zumindest solange wie der Landtag seine eigenen Beschlüsse noch ernst nimmt und vom Primat der Politik durch den Landtag ausgeht.
Das Volksbegehren verfolgte das Ziel, im Verhandlungswege mit dem Land Berlin eine Änderung des Landesentwicklungsprogramms dahingehend herbeizuführen, dass‚ am Flughafen Berlin Brandenburg International (BER) Tag- und kein planmäßiger Nachtflug stattfindet. Sollten die Verhandlungen mit dem Land Berlin nicht in absehbarer Zeit zu Erfolgen führen, muss die Landesregierung konsequent handeln und den zugrunde liegenden Staatsvertrag kündigen. Das Land Brandenburg, der Landtag und die Landesregierung gewinnen somit wieder alle Freiheiten in Zukunft wieder im Interesse seiner Bürgerinnen und Bürger frei zu entscheiden ohne sich dabei von Berlin abhängig zu machen.

Fraktion Bündnis 90/Die Grünen

(PM 17.9.2013)


2.7.2013: European Heart Journal

Effect of nighttime aircraft noise exposure on
endothelial function and stress hormone release
in healthy adults
pub:
European Heart Journal Advance Access published July 2, 2013
als -->
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23.02.2013: Tabellarischer Vergleich

Vergleich der Bundesratsinitiativen Rheinland-Pfalz, Hessen, Brandenburg -
ausgearbeitet von Gerd Schmidt, Mainz-Laubenheim, BI Fluglärm
als --> link
als --> download [125 KB]


19.07.2013: Rechtsgutachten CDU-Fraktion

AUSWEITUNG
DES NACHTFLUGVERBOTS
AM ZUKÜNFTIGEN FLUGHAFEN
WILLY BRANDT

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01.07.2013: Antworten der Landesregierung

Antwort - Drucksache 5/7525
der Landesregierung
auf die Kleine Anfrage Nr. 2904
des Abgeordneten Christoph Schulze
fraktionslos
Drucksache 5/7348

Fragen und Antworten als --> download [156 KB]
oder im parldock --> http://www.parldok.brandenburg.de/parladoku/w5/drs/ab%5F7500/7525.pdf


17.05.2013: Zur Frage....

Zur Frage der Ausnahmen von Flugverbotszeiten in der Nacht.
Analyse und Handlungsvorschläge
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Dieter Faulenbach
und
Friedrich Thießen

Ausarbeitung an der Technischen Universität Chemnitz
17.5.2013
Quelle: http://www.tu-chemnitz.de/wirtschaft/bwl4/interessantes/Unpuenktlichkeit_Final_2013-05-17.pdf


16.4.2013: Rechtsgutachten

Das Rechtsgutachten mit dem Fazit "Platzeck kann Nachtflugverbot von 22-6 Uhr anordnen" als --> download [2.064 KB]


Neue Nachtflugregelung SXF

Änderung und Verlängerung der örtlichen Flugbeschränkungen am Verkehrsflughafen Berlin-Schönefeld
MIL, 31.1.2013, als --> download [357 KB]


Informationen zu den gesundheitlichen Aspekten von (nächtlichem) Fluglärm --> fluglaerm-fakten.de


Nachtflug-Ausarbeitung

"Nachtflugverbote an bestehenden Flughäfen"
Ausarbeitung des Wissenschaftlichen Dienstes des Deutschen Bundestags
im Januar 2013
--> als download [4.885 KB]
Das Gutachten nimmt jedoch zu der Frage des im Planfeststellungsbeschlusses enthaltenen Auflagenänderungsvorbehaltes keine Stellung.


Ausarbeitung BI Sachsenhausen

12.12.2012
BI-Sachsenhausen-AKÖ
Hanspeter Günster
"Präsentation über Nachtflüge auf Fraport im Internet zu sehen"
www.intertape.de/Fluglaerm/nf02.mp4

Das in dieser Präsentation angesprochene Argumentebuch der BIS finden Sie unter folgendem
Link:
www.intertape.de/Fluglaerm/index2.html


Frage 66 & Antwort

Dagmar Enkelmann, MdB, fragt die Bundesregierung - Antwort vom 13.12.2012
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Prof. Vahrenkamp

Der Luftfrachtbedarf der Berlin-Brandenburgischen Wirtschaft -
Ergebnisse einer empirische Untersuchung
von
Prof. Dr. Richard Vahrenkamp, Berlin, 13. November 2012
als
download [161 KB]


Die 100 Gründe

für ein Nachtflugverbot - da sind sie gesammelt und online:
http://de.100-gruende-fuer-ein-nachtflugverbot.wikia.com/wiki/100_Gruende_fuer_ein_Nachtflugverbot_Wiki


16.8.2012: Verzicht

Die Bürgerinitiative informiert per mail des Anwaltsbüros Baumann: Endgültige Entscheidung des Flughafens: Keine Nachtstarts nach 22 Uhr am Flughafen Friedrichshafen!

Sehr geehrte Damen und Herren,

die Bürgervereinigung „Schutz vor Lärm Friedrichshafen e. V.“ kann es als Riesenerfolg gemeinsamer jahrelanger Bemühungen um ein Nachtstartverbot am Flughafen Friedrichshafen verbuchen, dass die Flughafen GmbH (FGG) jetzt ihren Antrag auf Änderung der luftrechtlichen Genehmigung vom 23.11.2007 zurückgenommen hat.

Wir bedanken uns beim Vorstand der Bürgervereinigung für die jahrelange gute Zusammenarbeit.

Mit besten Wünschen für eine nachtflugfreie Zukunft und
freundlichen Grüßen

RA W. Baumann
Fachanwalt für Verwaltungsrecht


Gesundheitsbezogene Wirkungen von Fluglärm

Minderung des Fluglärms
Veranstaltung des ALD in Zusammenarbeit mit DLR, UBA
Berlin, 19.06.2012
Dirk Schreckenberg
www.ald-laerm.de/downloads/veranstaltungen-des-ald


CDU-Parlamentarier debattieren über Fluglärm

".....Dr. Weinandy stellte in einem Impulsreferat detailliert die lärmfachliche Bewertung seiner Behörde zu den Flugrouten für den Verkehrsflughafen BER dar. Lärm sei ein unterschätztes Umweltproblem und besonders schädlich sei der nächtliche Lärm. Im Rhein-Main-Gebiet sei das allgemeine Erkrankungsrisiko bei 40-jährigen Frauen, die nächtlichem Fluglärm zwischen 23 und 1 Uhr ausgesetzt waren, um 100 Prozent gestiegen, gab der Experte seinen Zuhörern zu denken...."

aus: CDU-Parlamentarier debattieren über Fluglärm
Stressforscher Dr. Weinandy in Prieros zu Gast
Lausitzer Rundschau, 20.4.2012
http://www.lr-online.de/regionen/luebbenau-calau/CDU-Parlamentarier-debattieren-ueber-Fluglaerm;art13825,3764716


Thomas Myck, René Weinandy, Umweltbundesamt

Lärmfachliche Bewertung der Flugrouten für den Verkehrsflughafen Berlin Brandenburg (BER)


Nächtlicher Fluglärm und die Gesundheit

"...Nach Ansicht des Epidemiologen Eberhard Greiser ist sich die Wissenschaft mittlerweile einig, dass ein ursächlicher Zusammenhang zwischen Fluglärm und Herz- und Kreislaufkrankheiten besteht. «Das heißt: Herzinfarkt, Schlaganfall, Herzschwäche und coronale Herzkrankheiten», sagte Greiser am Samstag im Deutschlandradio Kultur. Fluglärm sei vor allem nachts schädlich. Für eine Studie über die Auswirkungen von Fluglärm hatte Greiser Daten von einer Million Versicherten aus dem Raum Köln/Bonn ausgewertet...."

Auszug aus einem Presseartikel
am 4.2.2012 in fr-online.de
4.2.2012
http://www.fr-online.de/flughafen-frankfurt/fluglaerm-flughafen-demos-mit-ohrenbetaeubendem-laerm,2641734,11572578.html

"Die Fracht braucht die Nacht"
Eine Initiative der deutschen Logistikbranche mit Tagungen, Vernstaltungen, Unterschriftenaktion: www.Die-Fracht-braucht-die-Nacht.de


Dr. René Weinandy, Umweltbundesamt

Schutz der Bevölkerung vor nächtlichem Fluglärm


So viel Schlaf brauchen Kinder

Schlaf ist wichtig, soviel ist klar. Ein Erwachsener braucht durchschnittlich sieben bis acht Stunden Schlaf pro Nacht. Eltern möchten, dass ihre Kinder genug Schlaf bekommen - aber wie viel ist wirklich nötig? Und bis zu welchem Alter sollten Kinder einen Mittagsschlaf machen? Unsere Tabelle nennt Richtwerte.

Schlafen ist etwas Individuelles
Grundsätzlich ist Schlafen natürlich etwas sehr Individuelles. Was für den einen locker reicht, ist dem anderen noch lange nicht genug. Das gilt für Erwachsene wie für Kinder. Trotzdem aber gibt es Richtwerte, die Eltern eine Orientierung für das Schlafbedürfnis von Kindern geben.

Schlaf verändert sich
Die meisten Neugeborenen verschlafen fast den ganzen Tag und werden oft nur zum essen und wickeln wach. Eines Tag-Nacht-Rhythmus kennen sie in der Regel nicht. Deshalb schlafen sie auch tagsüber viel und werden nachts regelmäßig wach. Im Laufe der ersten Monate gewöhnen sie sich an den Unterschied von Tag und Nacht und verlagern den Schlaf mehr und mehr auf die Nacht. Bis ungefähr zum ersten Geburtstag schlafen sie dann meistens noch zweimal am Tag, danach stellen sich die meisten Babys auf einen Tagesschlaf, den Mittagsschlaf, um.

Schlafbedürfnis von Kindern nach Alter
Alter Schlafbedürfnis
bis zu 3 Monaten 16-18 Stunden
4 - 5 Monate 14-15 Stunden
6 - 12 Monate 13 Stunden
1 - 4 Jahre 12 Stunden
5 - 6 Jahre 11,5 Stunden
7 - 9 Jahre 11 Stunden
10 - 11 Jahre 10,5 Stunden
12 - 13 Jahre 10 Stunden
14 - 16 Jahre 9 Stunden
Quelle: familienhandbuch.de

Mittagsschlaf: Bis wann nötig?
Experten raten, den Mittagsschlaf bis zum vierten Lebensjahr fortzusetzen. Aber natürlich ist auch das Mittagsschläfchen etwas Individuelles. Während manche Kinder schon um den zweiten Geburtstag herum nicht mehr dazu zu bewegen sind, mittags zu schlafen, sind andere Kinder noch im Vorschulalter dafür dankbar. Besonders wenn es um diese Zeit zuhause trubelig ist, weil zum Beispiel ältere Geschwister aus der Schule wiederkommen, fällt es den Kindern manchmal schwer, zur Ruhe zu kommen. Wenn Kinder abends nicht mehr zur Ruhe finden oder später einschlafen als gewohnt, ist es Zeit, den Mittagsschlaf zu reduzieren beziehungsweise ganz einzustellen.

Schlafrhythmus verschiebt sich bei Teenagern
Als Teenager verändert sich der Schlafrhythmus noch mal grundlegend. Er verschiebt sich deutlich nach hinten. Das heißt, die Jugendlichen sind morgens später leistungsfähig und abends länger wach. Sie morgens um halb sieben oder sieben zu wecken, damit sie pünktlich in der Schule ankommen, wird da für manche Eltern zur Geduldsprobe. Auch ist die Leistungsfähigkeit in der ersten Schulstunde noch nicht voll gegeben. Aus diesem Grund fordern immer wieder Schlafforscher, den Schulanfang zeitlich nach hinten zu schieben und erst um 8:30 oder 9:00 Uhr mit der Schule zu beginnen. Am Nachmittag haben Teenager dann noch ein weiteres Leistungshoch.

Zu wenig Schlaf macht übergewichtig
Eine Untersuchung aus Neuseeland zeigt, dass Kinder, die wenig schlafen, stärker zu Übergewicht neigen. Professor Ed Mitchell von der Universität Auckland und seine Kollegen hatten dafür die Schlafdauer von 591 Siebenjährigen gemessen. Im Schnitt verbrachten die Kinder pro Nacht 10,1 Stunden im Bett, berichten die Mediziner im Fachjournal "Sleep". Kinder, die weniger als neun Stunden schliefen, waren demnach eher übergewichtig oder fettleibig. Der Schlafmangel könne das Risiko für Übergewicht sogar auf das Dreifache erhöhen, schreibt die Gruppe um Mitchell. Dieser Effekt habe sich unabhängig von Bewegungsmangel und Fernsehkonsum gezeigt. Kinder mit Schlafmangel zeigten sich während den Untersuchungen für die Studie auch eher verhaltensauffällig. Die Forscher betonen die große Bedeutung ausreichenden Schlafs für die Entwicklung von Kindern.

Kinder mit wenig Bewegung brauchen länger zum Einschlafen
In einer weiteren Studie der Universität Auckland wurde nun nachgewiesen, was viele Eltern bereits ahnten: Kinder brauchen umso länger zum Einschlafen, je weniger sie sich tagsüber bewegen. Für jede Stunde, die ein Kind sich nicht genügend bewegt, benötigt es drei Minuten länger, bis es in den Schlaf fällt. Außerdem schlafen junge Bewegungsmuffel der Studie zufolge kürzer als Kinder, die sich tagsüber ausgetobt haben. Untersucht wurde für die zweite Studie das Schlafverhalten von 519 Kindern im Alter von sieben Jahren.

Fundstelle:
http://eltern.t-online.de/schlafforschung-so-viel-schlaf-brauchen-kinder/id_18259908/index
27.08.2012, 18:16 Uhr | sca


Schädigung von Kindern durch Fluglärm

Welches Ausmaß hat die Störung von Kindern durch Fluglärm?
Eine Ausarbeitung von
NOTGEMEINSCHAFT DER FLUGHAFEN-ANLIEGER HAMBURG E.V.
Holitzberg 120 - 22417 Hamburg - Telefax: 040/530 51 250
Mitglied in der Bundesvereinigung gegen Fluglärm e.V
http://www.fluglaerm.de/hamburg/
Die Ausarbeitung


07.10.1994

Raumordnungsverfahren BBI:
Lärmbedingte Gesundheitsbeeinträchtigungen - als download [1.041 KB]

Fotos

Demo 19.11.2011

Vom Potsdamer Platz zum Bundeskanzleramt. Mit vielen Besuchern aus Frankfurt, München, Leipzig.
Das Aktionsbündnis Berlin-Brandenburg (ABB) kündigt bundesweite Aktionen gegen Nachtfluglärm an.

Inhouse-Demo 17.2.2012 am BER

Foto: C. Anschütz

25.02.2012: Demo am Kudamm

Foto: C. Anschütz