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12.10.2016: Pressemitteilung

Pressemitteilung der Bürgerinitiativen
»Teltow gegen Fluglärm e.V.« und »Kleinmachnow gegen Fluglärm«



Nachtflüge sollen die Geldverschwendung am BER wieder reinholen!



Die Nacht ist gesetzlich geregelt und fest definiert: Die Nacht erstreckt sich von 22 bis 6 Uhr. Die Nachtruhe ist einzuhalten von 22 bis 6 Uhr, um die Gesundheit der Bürgerinnen und Bürger zu schützen. Nur an Flughäfen steht die Gesundheit der Anwohner immer noch hinter den wirtschaftlichen Interessen der Airlines und der Flughäfen zurück.

„Wir fordern: Keine Profite für Airlines auf Kosten unserer Gesundheit. Mal ehrlich, beim Bau des BER wird das Geld zum Fester rausgeworfen und dafür werden lebenslänglich die Anwohner in der Nacht mit Fluglärm zugedröhnt, damit ein paar Euro mehr beim BER wieder rein kommen, das ist nicht richtig.“, kommentiert Antje Aurich-Haider die Vorstandsvorsitzende von „Teltow gegen Fluglärm e. V“ die Argumente die gegen die Nachtruhe am BER von 22 bis 6 Uhr ins Feld geführt werden.

„Für alle Bürger in Deutschland gilt die Nachtruhe von 22 bis 6 Uhr - nicht mehr und nicht weniger. Das fordern die Bürgerinnen und Bürger im Umfeld des BER.“, kommentiert Roland Skalla aus Stahnsdorf und meint weiter: „Was Frau Lieske (SPD Brandenburg) mit einem guten Kompromiss „zwischen dem Recht der Anwohner auf Nachtruhe und der notwendigen Wirtschaftlichkeit des Flughafens“ meint ist doch nur, dass es kein Nachtflugverbot mit der Brandenburger SPD geben wird am BER. Ein Nachtflugverbot kann nur von 22 bis 6 Uhr gelten, sonst ist es und bleibt es ein begrenzter Nachtflugbetrieb und kein Verbot.“

Bernd Reimers, Sprecher von „Kleinmachnow gegen Fluglärm“ ergänzt, “106.000 Brandenburgerinnen und Brandenburger fordern von der Landesregierung die Durchsetzung des Nachflugverbots von 22 bis 6 Uhr am BER. Da gibt es keine Kompromisse. Wenn in Berlin wahrscheinlich zukünftig ein rot-rot-grüner Senat regiert, in dem die LINKEN und GRÜNEN mit ihren Wahlversprechen des Nachtflugverbots von 22 – 6 Uhr am BER in der Mehrheit sind, erwarten wir, dass die Brandenburger SPD nicht schon im Vorfeld möglicher Verhandlungen über das Nachtflugverbot von 22 bis 6 Uhr am BER im vorauseilenden Gehorsam für die Luftfahrtlobby, die Gewinne der Luftfahrtbranche über die Gesundheit der BER Anwohner-Regionen stellt. Das fehlende Nachtflugverbot von 22 bis 6 Uhr ist eine enorme gesundheitliche Belastung der Menschen im Flughafenumfeld. Die Flieger sind einfach viel zu laut.


Roland Skalla ruft gemeinsam mit seinen Mitstreitern Reimers und Aurich-Haider auf, anlässlich des Landesparteitags der Brandenburger SPD

am Samstag, den 15.10.2016

um 09:00 Uhr

vor dem Kongresshotel Potsdam, Am Luftschiffhafen 1 in 14471 Potsdam

die Brandenburger SPD an die Verpflichtung des Volksbegehrens zum Nachflugverbot von 22 bis 6 Uhr am BER zu erinnern und aufzuklären, dass die Nacht 8 Stunden hat und nicht 5 oder 6 oder weniger. Wir möchten auch an das erinnern, was man von einem Landesvater erwarten kann.


Teltow und Kleinmachnow, den 12.10.2016


ViSdP: Teltow gegen Fluglärm e. V.
Vorstandsvorsitzende Antje Aurich-Haider
14513 Teltow
Mobil: 0176 / 57423015
Mail: antje.aurich-haider@teltowgegenfluglaerm.de
www.teltowgegenfluglaerm.de

ViSdP: Kleinmachnow gegen Fluglärm
Sprecher Bernd Reimers
14532 Kleinmachnow
Mobil: 0171 / 9541727
www.kleinmachnow-gegen-flugrouten.de/